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FDP Sachsen-Anhalt: Beim Thema Glyphosat sollte nicht die Ideologie ausschlaggebend sein
Der Landesvorsitzende der Freien Demokraten Sachsen-Anhalt, 
Frank Sitta (Foto), wirbt für ein wissenschaftsgeleitetes Zulassungsverfahren.

„Glyphosat ist seit vier Jahrzehnten im Einsatz und ausgesprochen gut
erforscht. Die zuständigen Bewertungsbehörden in Deutschland – das
Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), das
Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), das Julius-Kühn-Institut
(JKI) sowie das Umweltbundesamt (UBA) – und die Europäische Behörde
für Lebensmittelsicherheit (EFSA) sind genauso wie ähnliche
Institutionen weltweit mit ihrer wissenschaftlichen Expertise zu dem
Schluss gekommen, dass bei sachgemäßer Anwendung keine Gefahr für
Mensch und Tier zu erwarten ist. Glyphosathaltige Pflanzenschutzmittel
sind anders als gerne behauptet wird, keineswegs ohne weiteres zu
ersetzen. Ein sofortiges Totalverbot – wie es die
Bundesumweltministerin mit ihrer Verweigerung der Zulassung
durchsetzen wollte – wird nicht einmal mehr von der SPD verlangt. Es
ist klar, dass die Grünen und eine Reihe von Interessenverbänden die
konventionelle Landwirtschaft beenden wollen und manchem scheint da
jedes Mittel recht, um das auch durchzusetzen. Wir werben dafür,
solche Zulassungsverfahren nicht weiter zu politisieren. Die Bürger in
unserem Land sollen darauf vertrauen können, dass nicht ideologische
sondern wissenschaftliche Kriterien ausschlaggebend sind.“
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