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DLRG Cup 2017 Zander Struebing

Drei Rettungsschwimmerinnen aus Sachsen-Anhalt für Nationalteam nominiert
12. Juli 2018


22. Int. DLRG Cup in Warnemünde

Rostock-Warnemünde/Bad Nenndorf. Gleich drei Rettungsschwimmerinnen aus Sachsen-Anhalt sind für die Nationalmannschaft beim 22. Internationalen DLRG Cup in Warnemünde nominiert worden. Bei der Veranstaltung der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) gehen rund 260 Athleten aus insgesamt sechs Nationen an den Start. Neben Deutschland treten Nationalteams aus Belgien, Dänemark, den Niederlanden, Schweden und der Schweiz an. Hinzu kommen 42 Mannschaften aus den DLRG-Ortsvereinen, darunter aus Sachsen-Anhalt Halle und Magdeburg. Die Rettungssportler wettstreiten an den drei Wettkampftagen im Schwimmen, Sprinten und im Umgang mit verschiedenen Hilfsmitteln zur Rettung im Wasser.

Mit viel Selbstvertrauen gehen die Damen aus Sachsen-Anhalt an den Start in Warnemünde. Nachdem Andrea Eling (Halle-Saalekreis) bei der DLRG Trophy 2017 mehrfach aufs Podium sprintete und bei der Europameisterschaft in Belgien sogar die Goldmedaille in der Beach Sprint-Staffel einheimste, nahm sie beim DLRG Cup 2017 auch noch Silber mit. Damit hat sich die erst 17-Jährige für die Nominierung in der Nationalmannschaft empfohlen und gehört zum Favoritenkreis in den Sprintdisziplinen. Jessica Grote muss sich davor jedoch keineswegs verstecken: Die Athletin von der DLRG Halle-Saalekreis reist ebenfalls zum wiederholten Mal an die Ostsee. Neben guten Platzierungen unter den ersten Zehn waren für sie in der Vergangenheit bereits Bronze und Gold dabei. Die dritte Nominierte, Vivian Zander von der DLRG Magdeburg, stand zuletzt 2016 mehrmals auf dem Treppchen beim DLRG Cup und sammelte bei nationalen Wettbewerben in der jüngeren Vergangenheit fleißig Medaillen.

Die DLRG Nationalmannschaft tritt in Warnemünde mit breiter Brust an und hofft, den Titel verteidigen zu können. Gleichzeitig müssen sich die nominierten Sportler gegen starke nationale Konkurrenz behaupten, denn der Wettkampf ist Teil der Qualifikation für die Weltmeisterschaft. „Alle Kaderathleten in der DLRG wollen nach Australien. Eine Weltmeisterschaft im Mekka des Rettungssports ist für viele das Größte. Die Motivation bei den Jungs und Mädels ist deshalb sehr hoch“, sagt Bundestrainerin Elena Prelle.

Waren die Rettungsschwimmer aus Halle und Magdeburg beim DLRG Cup im vergangenen Jahr im Wettkampf der Vereine noch Zweite und Dritte, werden sie dieses Jahr versuchen, die Vorjahressieger aus Harsewinkel in Westfalen hinter sich zu lassen.


Im Bild: Vivian Zander (unten) ging bereits 2017 für das DLRG Nationalteam an den Start und mit Gesamtsiegerin Carla Strübing die Rettung mit dem Rettungsbrett. Foto: DLRG/Sascha Walther

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