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IHK Magdeburg: Anhaltend hoher Beratungsbedarf wegen DSGVO


Magdeburg, 13. Juli 2018. Der Beratungsbedarf der Unternehmen bei der Umsetzung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist anhaltend hoch. Die Industrie- und Handelskammer Magdeburg führt nach wie vor überdurchschnittlich viele individuelle Gespräche. Die DSGVO gilt für alle Unternehmen, die personenbezogene Daten verarbeiten. 

„Wir konstatieren ein hohes Maß an Rechtsunsicherheit“, sagt Frank Schiecke, Referent für Recht und Steuern der IHK Magdeburg. Dass Problem sei, dass an die Unternehmen sehr hohe Anforderungen an den Datenschutz gestellt werden. Hier gelte es insbesondere für die Aufsichtsbehörden, das rechte Maß bei der Sanktionierung von Verstößen gegen Datenschutzbestimmungen einerseits und der Unterstützung der Unternehmen bei der Umsetzung des Regelwerkes andererseits zu finden. Schiecke verweist darauf, dass die DSGVO ihren Praxistest erst noch bestehen müsse. Die EU-Kommission müsse dazu bis Mai 2020 einen ersten Bericht vorlegen. „Wir gehen davon aus, dass einiges nachjustiert wird.“ 

Die IHK Magdeburg hat ihre Mitgliedsunternehmen unter anderem mit Veranstaltungen und Beratersprechtagen unterstützt und gibt eigene Publikationen heraus. Dabei geht es beispielsweise um Fragen, ob ein betrieblicher Datenschutzbeauftragter gebraucht wird oder welche konkreten Dokumentationspflichten es gibt. Hinzu kommen Sondernewsletter, Medientermine sowie ein umfangreiches Informationsangebot auf der Internetseite der IHK Magdeburg ( www.magdeburg.ihk.de ).