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Helios Klinik Jerichower Land: Refluxkrankheit – ist Sodbrennen wirklich gefährlich?
Donnerstag, den 11. Oktober 2018


·         Chefarzt Dr. med. Martin Lehmann informiert in seinem Vortrag am 17. Oktober 2018 über diagnostische Maßnahmen und Behandlungsmöglichkeiten der Refluxerkrankung.


·         Treffpunkt um 17:30 Uhr im Konferenzraum „Carl von Clausewitz“ der Helios Klinik Jerichower Land in Burg


 

Jeder fünfte Deutsche leidet gelegentlich unter Sodbrennen. Diese Missempfindung in der Speiseröhre ist in der Regel völlig harmlos. Sie kann aber auch Ausdruck einer sogenannten Refluxerkrankung der Speiseröhre und des Magens sein. Die Ursachen sind vielfältig. Wird die Speiseröhre dauerhaft mit Magensäure belastet, schädigt das die Zellen und das Risiko für eine Krebserkrankung erhöht sich.

 

Nach einer ergiebigen und fetthaltigen Mahlzeit oder bei bestimmten Getränken spüren Betroffene ein saures Aufstoßen oder ein brennendes Gefühl hinter dem Brustbein. Diese Beschwerden werden auch als Brustschmerzen empfunden, verängstigen manchmal und sind häufig nicht genau zu lokalisieren.


Ursache ist meistens aufsteigende Magensäure in der Speiseröhre. Dadurch wird die empfindliche Schleimhaut gereizt. Treten diese Beschwerden wöchentlich oder sogar mehrfach am Tag auf, verbirgt sich oft die sogenannte gastroösophageale Refluxkrankheit dahinter. „Wenn sich die Speiseröhre durch die Säure des Magens zusätzlich noch entzündet, liegt bereits eine sichtbare Schädigung des Gewebes vor. Dann besteht dringend Handlungsbedarf“, sagt Dr. med. Martin Lehmann, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie.

 

Außerdem können anatomische Veränderungen die Entstehung begünstigen. Eine fast ständig offene Verbindung zwischen Magen und Speiseröhre besteht zum Beispiel beim Zwerchfellbruch. „Auch eine Lageveränderung des Magens durch Gewichtszunahme oder eine Schwangerschaft begünstigen den Reflux in die Speiseröhre“, berichtet der Mediziner.


Bedeutsam für die Entstehung einer Refluxkrankheit sind auch Rauchen, Alkoholkonsum und starkes Übergewicht, fetthaltige Nahrung und zu spätes Essen am Abend.


Wenn die Beschwerden zunehmen, eine deutliche Gewichtsabnahme oder eine zunehmende körperliche Schwäche eintritt, spätestens dann sollte eine entsprechende Diagnostik eingeleitet werden. Möglich sind eine Magenspiegelung, Druckmessungen und Säurebestimmungen in der Speiseröhre. Die Ergebnisse geben Aufschluss, ob eine Refluxkrankheit vorliegt. Eine medikamentöse Therapie oder ein operativer Eingriff können die Beschwerden lindern. 

 

Wer mehr über die Entstehung und Behandlung von Sodbrennen erfahren möchte, ist herzlich zur Patientenakademie eingeladen. Nach dem Vortrag steht Dr. Lehmann gerne für Fragen zur Verfügung.

 

Die Patientenakademie ist eine medizinische Veranstaltungsreihe der Helios Klinik Jerichower Land, die sich an Patienten, Angehörige, Besucher und alle Interessierten richtet. Die regelmäßigen Veranstaltungen bieten eine breite Palette an interessanten Vorträgen aus verschiedenen Fachgebieten. Besucher können sich über Krankheitsbilder sowie über aktuelle Entwicklungen in der Medizin informieren. Die Vorträge finden im Konferenzraum „Carl von Clausewitz“ der Helios Klinik Jerichower Land statt.

 

Die Veranstaltung am 17. Oktober um 17:30 Uhr in der Helios Klinik Jerichower Land ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Klinikkontakt:

Helios Klinik Jerichower Land

Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

August-Bebel-Straße 55a

39288 Burg

Tel.: (03921) 96 16 01

 

Bild: Dr. med. Martin Lehmann, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, informiert zum Thema „Refluxkrankheit – ist Sodbrennen wirklich gefährlich?“


Fotocredit: Helios Kliniken GmbH




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