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Die Linke, Katja Kipping

DIE LINKE: Kindergelderhöhung geht an armen Kindern völlig vorbei
Donnerstag, den 11. Oktober 2018


Heute diskutiert der Bundestag milliardenschwere Maßnahmen zur finanziellen Entlastung von Familien, die unter anderem eine Erhöhung des Kindergeldes und des Steuer-Grundfreibetrags beinhalten.

 

Katja Kipping (Foto), Vorsitzende der Partei DIE LINKE, erklärt dazu:

 

Diese Kindergelderhöhung geht zielsicher an armen Kindern vorbei. Die Bundesregierung gibt Milliarden aus, ohne dass die ganz armen Familien, die es besonders brauchen, auch nur einen Cent davon abbekommen.

 

Kindergelderhöhungen sind grundsätzlich zu begrüßen. Allerdings sind die jetzigen Maßnahmen so geregelt, dass Menschen mit hohen Einkommen deutlich mehr davon profitieren, während Menschen, die Sozialleistungen beantragen müssen, die Erhöhung sofort abgezogen bekommen. Sie sehen also am Ende davon keinen Cent.

 

Dieses System muss vom Kopf auf die Füße gestellt werden. Deshalb setzt sich DIE LINKE für eine Kindergrundsicherung in Höhe von rund 600 Euro ein, die alle Kinder und Jugendlichen garantiert vor Armut schützt. Das wäre die beste Art und Weise, Familien zu unterstützen.

 

Ein gesundes und gebührenfreies Mittagessen für alle Kinder in Kitas und Schulen würde ebenfalls allen Familien mit Kindern helfen. Dafür setzt sich DIE LINKE in den Bundesländern ein - auch in den Landtagswahlkämpfen in Bayern und Hessen.




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