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25 Jahre Jugend- und Drogenberatungsstelle Magdeburg
Bild (v.l.n.r.) Gabriele Haberland, Paritätischer Landesverband Sachsen-Anhalt e.V.; Evelin Nitsch-Boek, DROBS; Dr.med.Eike Hennig, Leiter des Gesundheits-und Veterinäramtes Magdeburg; Andrik Krüger, Geschäftsführer der PSW GmbH; Helga Meeßen-Hühne, Landesstelle für Suchtfragen

Drobs Magdeburg feiert Jubiläum


(Magdeburg) Innovative und wirkungsvolle Wege in der Suchtberatung gehen und das seit 25 Jahren. Die Jugend- und Drogenberatungsstelle (Drobs) feierte ihr 25-jähriges Bestehen als wichtige Anlaufstelle für Menschen mit Suchtproblemen aller Art. Viele Förderer, Wegbegleiter und Partner folgten der Einladung, um gemeinsam mit der Drobs das Jubiläum zu feiern. 

„Die Drobs Magdeburg hebt sich vor allem durch ihre zahlreichen und vielfältigen Präventionsprojekte an Schulen hervor“, sagte Andrik Krüger, Geschäftsführer der PSW GmbH in seinen Grußworten. „Dafür wurde das Team zurecht bereits mehrfach prämiert.“ Dr. Eike Hennig, Leiter des Gesundheits- und Veterinäramtes, betonte die wichtige gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die die Einrichtung hat: „Die Drobs kümmert sich um Betroffene und hat zugleich einen großen Anteil an der Gesundheit der gesamten Bevölkerung, die jährlich etwa 150 000 Menschen durch Alkohol, Tabak und andere Drogen verliert. Dafür gebührt dem Team großer Dank.“ Gabriele Haberland vom Paritätischen Landesverband ging in ihren Glückwünschen auf die lange Tradition der erfolgreichen Arbeit ein: „Die Drobs Magdeburg war seit jeher eine innovative Einrichtung und mit dem jüngsten Projekt „Frühintervention für erstauffällige Drogenkonsumenten“ können Jugendliche pädagogisch erreicht werden, die erstmalig mit dem Betäubungsmittelgesetz in Konflikt geraten sind. Das ist ein fantastischer Ansatz zur Entkriminalisierung.“

Drobs-Leiterin Evelin Nitsch-Boek bedankte sich auf der Jubiläums-Feier bei allen Mitarbeitern, Netzwerkpartnern, Unterstützern, Klienten, Selbsthilfegruppen-Leitern und ehrenamtlichen Helfern für ihren Beitrag zum Erfolg der Jugend- und Drogenberatungsstelle. 

Zwei Gastvorträge rundeten den offiziellen Teil der Feierlichkeit ab. Helga Meeßen-Hühne von der Landesstelle für Suchtfragen des Landes Sachsen-Anhalt sprach über neue Herausforderungen für Suchtberatungsstellen und gab dabei einen Einblick in aktuelle Daten und Studien zum Konsumverhalten. Ariane Pedt und Jessica Burkhardt von der Servicestelle Kinder- und Jugendschutz Sachsen-Anhalt beleuchteten, inwiefern die exzessive Nutzung digitaler Medien in der nahen Zukunft ein wichtiges Betätigungsfeld für die Beratungsstellen wird.

Evelin Nitsch-Boek gab sich überzeugt, dass die Drobs auch diese neuen Herausforderungen mit Mut und Innovationskraft angeht. „Auch wenn es keine Patentrezepte gibt, kann und muss pädagogisch gehandelt werden“, lädt sie alle anwesenden Lehrer, Schulsozialarbeiter und Erzieher ein, im Netzwerk zusammen neue Herausforderungen in der Suchtprävention anzugehen.



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