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SCHÖNER WOHNEN News: Sprachsteuerung und mehr für das smarte Zuhause
06. Dezember 2018

Foto: Moderne Smart Home-Systeme lassen sich mit Sprachassistenten bedienen. / © djd/somfy

Alexa, weck die Sonne auf

(djd). Wenn ein Befehl an den Sprachassistenten Alexa genügt, um sanftes Licht und dezente Musik einzustellen, während die Rollläden herunterfahren und kuschelige Abendatmosphäre schaffen, dann wird Hausautomation endlich wirklich smart. Diese und noch viele weitere Möglichkeiten lassen sich bereits heute in jede Wohnung oder jedes Haus einbauen - dank Funktechnologie und offener Schnittstellen zu anderen Systemen und Lösungen. Über den Sprachassistenten können nicht nur einzelne Befehle gegeben werden, zum Beispiel zum Schließen oder Öffnen der Rollläden oder zum Aus- und Einschalten der Beleuchtung. Auch der Abruf sogenannter Wohlfühlszenarien ist über Smart Home-Systeme wie "Somfy TaHoma" möglich. Szenarien sind verschiedene Funktionen, die unter einer Bezeichnung zusammengefasst und gleichzeitig gestartet werden. Ein "Guten Morgen"-Szenario könnte zum Beispiel die Rollläden öffnen, um das Tageslicht einzulassen, die Nachrichten im Radio anzuschalten, die Kaffeemaschine in der Küche zu starten und das Badezimmer auf Wunschtemperatur zu bringen. Und zum Start genügt ein kurzes "Guten Morgen, Alexa".

Wenn das Haus schon vorher weiß, was sein Besitzer nachher wünscht

Eine Vielfalt weiterer Möglichkeiten zur echten Automatisierung bietet die Verbindung mit dem Automatisierungsdienst IFTTT. Der Name steht für "If this, then that" und beschreibt ziemlich genau, was dieser Dienst tut: Auf eine bestimmte Aktion hin löst er eine definierte Reaktion aus. Die als "Trigger" bezeichnete Aktion könnte zum Beispiel darin bestehen, dass sich der Hausbesitzer mit dem Smartphone in der Tasche seinem Haus auf weniger als 200 Meter nähert. Das Handy wird über Geolocation geortet und sorgt beispielsweise dafür, dass sich das Garagentor automatisch öffnet, die Beleuchtung im Hausflur angeht und die Haustür entriegelt wird.

Je offener das System, desto individueller die Anpassungsmöglichkeiten

Laut Somfy-Pressesprecher Dirk Geigis wird bei vernetzten Smart-Home-Lösungen die Systemoffenheit immer wichtiger. Auf www.somfy.de gibt es nähere Infos und Anwendungsbeispiele. Je mehr Funktionen und Automatisierungsprodukte sich ansteuern lassen und je mehr Funkprotokolle anderer Systemanbieter kompatibel sind, desto individueller können die Umsetzungen und Anpassungen an den persönlichen Bedarf ausfallen. So seien auch Szenarien zur Energieeinsparung oder zur Haussicherung leicht mit der Verbesserung des Wohnkomforts zu vereinbaren.
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