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„Kirche des Jahres 2016“: Zweiter Platz für St. Nikolai in Sachsen-Anhalt/Haseloff gratuliert.
Bei einer bundesweiten Abstimmung zur „Kirche des Jahres 2016“ ist die Kirche St. Nikolai in Schwanefeld (Landkreis Börde) auf den zweiten Platz gewählt worden. Als Gewinner setzte sich die Weimarer Stadtkirche „St. Peter und Paul“ durch, in der einst Martin Luther predigte. Damit ist die romanische Saalkirche in Schwanefeld die beliebteste Dorfkirche Deutschlands.

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff gratuliert der Kirchengemeinde Schwanefeld sowie dem „Förderverein zur Sanierung der evangelischen Kirche Schwanefeld“ zu diesem beeindruckenden Ergebnis: „Es freut mich sehr, dass mit St. Nikolai die beliebteste Dorfkirche aus Sachsen-Anhalt kommt. Als eine der ältesten Kirchen in der Region steht sie stellvertretend für das reiche romanische Erbe unseres Bundeslandes. Diese Auszeichnung ist aber auch eine besondere Würdigung des ehrenamtlichen Engagements der Bürgerinnen und Bürger, die sich vor Ort für den Erhalt dieses baugeschichtlich einzigartigen Gebäudes einsetzen.“

Für die „Kirche des Jahres“ standen zwölf, im Laufe des Jahres 2016 von der Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler in Deutschland geförderte und als „Kirchen des Monats“ nominierte Kirchen zur Wahl. Insgesamt beteiligten sich mehr als 5100 Personen an der Abstimmung. Platz drei belegte die Dorfkirche im mecklenburgischen Rethwisch.

Die um 1160 errichtete romanische Saalkirche St. Nikolai in Schwanefeld ist eine der ältesten Kirchen in der Region. Der spätgotische Schnitzaltar im Inneren stammt aus dem ausgehenden 15. Jahrhundert, im Zuge der letzten Umgestaltung der Kirche im Jahr 1677 wurden die Emporen auf der West- und Nordseite eingefügt. Die Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler in Deutschland (KiBa) hat für die Instandsetzung der Kirche 40.000 Euro zur Verfügung gestellt.

Die offizielle Auszeichnung der drei erstplatzierten Kirchen des Wettbewerbs erfolgt im Rahmen der Mitgliederversammlung des Fördervereins der Stiftung KiBa.
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