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Frank Sitta FDP LSA Halle, Pressefoto.jpg neu

Frank Sitta: Die Bundesregierung braucht eine Gesprächstherapie.


In einer Regierung in der CSU-Landwirtschaftsminister und 
SPD-Umweltministerin 
in offenen Briefen übereinander herziehen ist das Ende der Gemeinsamkeit 
erreicht, da hat das „Endspiel“ begonnen. Es ist Frau Hendricks gelungen, 
mit ihren „neuen Bauernregeln“ auf einige Fehlentwicklungen hinzuweisen 
(z.B. den großflächigen Maisanbau). Die Energiewende hat in der Tat das 
ganze Land zur Maisplantage gemacht. Sie hat dabei nur leider vergessen, 
dass ihr Ressort und die verfehlte Energiewende dafür mitverantwortlich 
sind. 


„Sie nimmt außerdem dabei billigend in Kauf, dass sich ein ganzer 
Berufsstand durch vermeintlich lustige Gedichte diffamiert fühlt“, so 
Frank Sitta, Vorsitzender des FDP Landesverbandes Sachsen-Anhalt. Statt 
die „Grüne Woche“ oder andere Gelegenheiten wahrzunehmen, mit den Bauern 
und ihren Interessenvertretern über die moderne Landwirtschaft direkt ins 
Gespräch zu kommen oder auch „nur“ eine kollegiale Arbeitsatmosphäre mit 
dem zuständigen Kabinettskollegen zu entwickeln, setzt Frau Hendricks auf 
Plakatpolemik in Gedichtform. 


„Sie hat damit einen Shitstorm sondergleichen ausgelöst – auf Staatskosten 
in siebenstelliger Größenordnung. Und sie beschimpft im Offenen Brief 
ihren Kabinettskollegen als bloßen Handlanger von Großkonzernen. Das ist 
Wahlkampf pur. 


 „Man gewinnt den Eindruck, die Bundesregierung brauche dringend eine 
Gesprächstherapie. Statt sich mit Bauernregeln zu beschäftigen, sei es 
wohl klüger bestehende interne Kommunikationsregeln zu überarbeiten. Wir 
hoffen, dass dies in einer Aktuellen Debatte im Deutschen Bundestag und 
auch in den zuständigen Ausschüssen thematisiert wird“, so Sitta 
abschließend.
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