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Reise News: Wasserparadies Uckermark
10. Juni 2018

Foto: Im Reich von Biber, Eisvogel, Fischadler und Sumpfschildkröte erfährt man bei geführten Kanutouren einiges über Tierarten, Pflanzen sowie die Entstehung der Moore, Flüsse und Seen / © djd/Tourismus Marketing Uckermark/Kappest

Die unberührte Natur der beeindruckenden Landschaft vom Kanu aus erleben

(djd). Nur eine gute Autostunde entfernt von Berlin gibt es sie: Pure Natur, die fast unberührt über 500 Seen, Tümpel, Sölle - die typischen Kleingewässer Brandenburgs - und Moore vereint. Hier ein Bächlein im Wald, dort ein verwunschener Kanal, im Westen die Havel, im Osten die Oder. Drei als schützenswert ausgewiesene Nationale Naturlandschaften bewahren hier das eiszeitliche Erbe der Region. Sie bilden eine geradezu traumhafte Kulisse und ziehen Wasserfreunde magisch an, denn die Ansammlung zusammenhängender Wasserwege dürfte in Deutschland einmalig sein.

Für jeden etwas dabei

Die Entscheidung, ob man einsam auf Biwakplätzen am Lagerfeuer in die Sterne schauen will oder doch lieber eine geführte Tour auf einem der Seen unternehmen möchte, ist eine reine Typsache. Auf www.tourismus-uckermark.de/wasser gibt es individuell zugeschnittene Tages-, Wochen- und Rundtouren auf dem Wasser. In der Uckermark als ausgezeichneter "Nachhaltiger Tourismusregion" gibt es liebevoll gestaltete, ökologisch ausgebaute Ferienwohnungen, ein Netz an Bootsvermietern mit Shuttleservice, gepflegte Wasserwanderrastplätze und immer persönliche Tipps vom Gastgeber.

Tagestouren zum Reinschnuppern

Der Naturpark Uckermärkische Seen bietet mehr als 100 Kilometer zusammenhängende Wasserwanderwege. Die Paddelstrecke zwischen Krüseliner Mühle und Lychen ist der perfekte Start für alle, die zum ersten Mal die urtümliche Landschaft mit Kanadier oder Kajak kennenlernen wollen. Bootswagen und Shuttleservice zum Startpunkt Krüseliner Mühle sind vorhanden. Die Strecke gehört zu den landschaftlichen Höhepunkten der Uckermark und empfiehlt sich als Tagestour. Übernachten kann man beispielsweise im Seehotel Lindenhof, in den Bootschaft Studios Lychen oder an der Kolbatzer Mühle.

Von den Uckerseen ins Stettiner Haff

Wer ein paar Tage die Vielfalt der Uckermark erleben will, kann dies auf dem 85 Kilometer langen Wasserweg vom Oberuckersee nach Ueckermünde tun. Vom Startpunkt Warnitz erreicht man nach ein paar Zwischenstopps die Biwakplätzen Prenzlau, Pasewalk, Torgelow und Eggesin, nach insgesamt vier bis fünf Tagen Ueckermünde. Die Tour führt durch das größte zusammenhängende Schilfgebiet Deutschlands und bietet mit einer Vielzahl zu beobachtender Vögeln sowie Wehren zum Umtragen echte Adventure-Atmosphäre. Prenzlau lädt im Übrigen neben schönen Badestellen zu einer Wanderung entlang der Stadtmauer, einem Stopp im Klostergarten sowie einem weiten Blick vom Turm der imposanten Marienkirche aus ein. Zur Abwechslung kann mit dem Rad eine Rundtour um den Unteruckersee unternommen werden. Übernachten kann man etwa auf Gut Fergitz oder im Adventure Camp Solaris.



Foto: © djd/Tourismus Marketing Uckermark/Kappest


Foto: © djd/Tourismus Marketing Uckermark/Kappest
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