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Reise News: Gut vernetzt - Den Teutoburger Wald bequem per Zug und Zweirad entdecken
09. Mai 2018

Foto: Unterwegs auf der BahnRadRoute Weser-Lippe: Im Fürstlichen Residenzschloss Detmold werden Jagdwaffen und Gobelins aus dem 16. Jahrhundert präsentiert. / © epr/Teutoburger Wald/Stadt Detmold

(epr) Am Hermannsdenkmal bei Detmold starten und den Spuren der Römer folgen, entlang der Weser malerische Fachwerkstädte erkunden oder einfach nur die herrliche Natur genießen – die Urlaubsregion Teutoburger Wald überzeugt mit einem gut ausgebauten Radwegenetz und ist Knotenpunkt für mehr als 30 Fernradwege, darunter der Europaradweg R1. Soll die Tagesetappe ausgedehnter sein, ist BahnRadeln angesagt.
 
Wer auf der BahnRadRoute Weser-Lippe unterwegs ist, kann spontan zwischen Zug und Zweirad wechseln – ganz nach Gusto. Bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen, führt der circa 350 Kilometer lange Radfernweg von Bremen über Bielefeld bis nach Paderborn. Auch das „Land des Hermann“ steht auf dem Streckenplan. So können die BahnRadler in Bad Salzuflen eine erholsame Pause einlegen und im Erlebnis-Gradierwerk die solehaltige Luft einatmen. Weiter geht es nach Lage zum LWL-Ziegeleimuseum: Hier lernen die Besucher alles über die Geschichte der Lippischen Wanderziegler und üben sich darin, eigenhändig Ziegel herzustellen. Jeden ersten Sonntag von April bis Oktober steht die historische Feldbahn für Erkundungsfahrten durch das weitläufige Gelände bereit. Einblicke in verschiedene Epochen der Kunstgeschichte gibt das Fürstliche Residenzschloss Detmold, das bis heute in Familienbesitz ist. 

Zu den Höhepunkten der täglichen Führungen gehören neben der Jagdwaffenausstellung auch die flämischen Gobelins aus dem 16. Jahrhundert. Mit Erreichen der Lippequelle an der Burgruine in Bad Lippspringe endet die Tour, doch noch zwei weitere BahnRadRouten – Teuto-Senne und Hellweg-Weser – können entdeckt werden! Ebenfalls „erfahrenswert“ ist der von Hövelhof nach Emden führende Emsradweg. Vorbei am Naturschutzgebiet Steinhorster Becken geht es über Rietberg, die „Stadt der schönen Giebel“, weiter bis nach Rheda-Wiedenbrück. Dort laden der Flora Westfalica-Park und das Wasserschloss Rheda zu einem Zwischenstopp ein. Attraktiver Schlusspunkt der Etappe ist das ehemalige Zisterzienserkloster Marienfeld in Harsewinkel, wo die Radler mit einem kühlen Klosterbier für alle Mühen belohnt werden. Weitere Informationen sowie eine kostenlose Planungshilfe gibt es unter www.teutoburgerwald.de/radregion.



Foto: Die Burgruine in Bad Lippspringe ist ein Höhepunkt an der BahnRadRoute Weser-Lippe. Gleich nebenan findet die Landesgartenschau 2017 statt. / © epr/Teutoburger Wald/Touristikzentrale Paderborner Land e.V.



Foto: In Rheda-Wiedenbrück liegt die Flora Westfalica. / © epr/Teutoburger Wald/T. Conrad
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