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SCHÖNER WOHNEN News: Zählerstände ablesen ohne Stress
10. August 2018

Foto: Statt nur einmal jährlich über ihre Heizkosten informiert zu werden, können Mieter ihren Wärme- und Wasserverbrauch künftig auch im Laufe des Jahres verfolgen - ganz bequem per App. Voraussetzung ist die Fernablesung der Messtechnik per Funk. / © djd/MINOL/thx

Wohnen: Von einer Funkablesung des Wasser- und Wärmeverbrauchs profitieren alle

(djd). Üblicherweise muss einmal im Jahr in Mietshäusern der Wasser- und Wärmeverbrauch des jeweiligen Mieters durch das Ablesen der Zählerstände ermittelt werden. Dies geschieht in der Regel durch einen beauftragten Messdienstleister, der die Heizkostenverteiler am Heizkörper und die Wasserzähler in Küche und Bad abliest. Oft stört Mieter dieses Prozedere, weil sie zu Hause auf den Ableser warten oder sogar einen halben Urlaubstag opfern müssen.

Wasser- und Wärmeverbrauch: Schnelle und fehlerfreie Abrechnung

Vermieter können den Wohnkomfort für ihre Mieter nun deutlich erhöhen, indem sie auf die Funkablesung umstellen. Der Wärme- und Wasserverbrauch wird dabei mit moderner Technik aus der Ferne erfasst, ohne dass ein Ableser die einzelnen Wohnungen betreten muss. Für Eigentümer, Verwalter und Mieter entfällt somit jeglicher Aufwand rund um die Ablesung: Terminabsprachen sind nicht mehr notwendig, Hausbewohner bleiben ungestört. Nicht zuletzt profitieren alle von einer besonders schnellen und fehlerfreien Abrechnung. "Funksysteme haben ein 'elektronisches Gedächtnis'", so Frank Peters, Abrechnungsexperte beim Messdienstleister Minol. Die Verbrauchswerte der letzten zwei Jahre seien in den Geräten gespeichert, sodass Hausbewohner die Werte selbst aufrufen, kontrollieren und mit der Heizkostenabrechnung vergleichen können. Auch Funk-Rauchwarnmelder lassen sich im Übrigen in das System einbinden und auf diese Weise aus der Ferne inspizieren, somit fällt auch hier der jährliche Prüftermin vor Ort in der Wohnung weg. Mehr Informationen zum Funksystem gibt es unter www.minol.de/connect.

Endgeräte ins Funksystem integrieren

Im Unterschied zu den bisher eingesetzten lokalen Funksystemen vernetzen moderne Systeme nicht nur die Messtechnik und Rauchwarnmelder in den Wohnungen. In das Netz lassen sich vielmehr alle Endgeräte integrieren, die für die Bewirtschaftung, den Komfort und die Sicherheit in Wohngebäuden relevant sind: Verbrauchszähler auf Hausebene, Temperatur- und Feuchtesensoren oder Smart-Home-Lösungen. Weil die Verbrauchswerte nicht nur einmal jährlich, sondern auf Wunsch auch öfter erfasst werden können, sind unterjährige Verbrauchsinformationen für die Bewohner möglich, diese können ihr Verhalten gegebenenfalls anpassen. "Mit dem modernen Funksystem ist sogar die Überwachung des Raumklimas möglich: Temperatur- und Feuchtigkeitssensoren lassen sich in das Netz einbinden, um so Schimmelbildung vorzubeugen oder auch Leckagen schneller zu erkennen", erklärt Frank Peters.
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