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Inkubatoren an der Universität Magdeburg nehmen Arbeit auf
Magdeburg, den 11. Oktober 2018


Staatssekretär Ude eröffnet zwei neue „Brutstätten“ für innovative Geschäftsideen   

 

 

Um dem Gründungsgeschehen in Sachsen-Anhalt mehr Schwung zu verleihen, stärkt das Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung systematisch die Entwicklung von innovativen Produkten und Geschäftsideen an den Hochschulen des Landes. Ein zentraler Bestandteil ist die Förderung sogenannter Inkubatoren. Es handelt sich dabei um „Brutstätten“ für innovative Geschäftsideen. Studierende und Wissenschaftler der Hochschulen können in den Inkubatoren ihre Ideen für Produkte und Geschäftsmodelle bis zur Marktreife weiterentwickeln und werden auf dem Weg in die unternehmerische Selbstständigkeit fachkundig begleitet.

 

An der Otto-von-Guericke-Universität werden am kommenden Montag zwei neue Inkubatoren von Staatssekretär Jürgen Ude (Foto) und Rektor Jens Strackeljan offiziell eröffnet. Im „AWI-Lab“, einem arbeitswissenschaftlichen Labor, werden künftig Gründungen im Bereich „Innovative Arbeitswelt 4.0“ gefördert, bei denen es etwa um digitale Assistenzsysteme für Arbeitsprozesse geht. Im Inkubator „IP-LogMo“ steht ein umfangreicher Maschinenpark zur Blech-, Stahl- und Holzbearbeitung zum Bau von intelligenten Prototypen im Bereich Logistik und Mobilität zur Verfügung. Beide Inkubatoren sind vom Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung und vom Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) mit 584.500 Euro (AWI-Lab) beziehungsweise 700.000 Euro (IP-LogMo) gefördert worden.

 

„Eine wichtige Voraussetzung für die wirtschaftliche Entwicklung Sachsen-Anhalts ist die Entstehung neuer Unternehmen“, betont Staatsekretär Jürgen Ude. „Da es hierfür der Entwicklung innovativer Produkte und Geschäftsideen bedarf, fördern wir gezielt den Aufbau von Inkubatoren an unseren Hochschulen.“ In der aktuellen EU-Förderperiode stehen 19 Millionen Euro für die Landesprogramme ego.-Inkubator und ego.-Gründungstransfer bereit. Insgesamt konnten bereits 22 weitere Inkubator-Vorhaben in Sachsen-Anhalt vom Ministerium mit 12,2 Millionen Euro gefördert werden.


„Die MakerLabs der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg fördern nicht nur das Gründertum in Sachsen-Anhalt, sondern sie steigern auch die Attraktivität der MINT-Studiengänge an der Universität Magdeburg durch die Verzahnung mit Studierendenprojekten oder Abschlussarbeiten und fördern so die Kreativität und Praxisnähe der Absolventen und Absolventinnen“, so Rektor Jens Strackeljan.


 

Schub für das Gründungsgeschehen durch neues Hochschulgesetz

 

Um das Gründungsgeschehen an den Hochschulen in Sachsen-Anhalt weiter zu erleichtern, hat das Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung ein neues Hochschulgesetz erarbeitet. Über den Entwurf wird der Landtag in den kommenden Monaten beraten. Im Rahmen der Novelle soll es den Hochschulen ermöglicht werden, unbürokratischer Unternehmen zu gründen oder sich an bestehenden Unternehmen zu beteiligen.




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